Als Azubi in Harsefeld kurz vorm Durchstarten – wie steht es da mit Ausbildung und Freizeit?

Machst Du Dir Gedanken in wie weit sich Deine Ausbildung auf Dein gewohntes Leben auswirkt? Wie steht es mit der viel beschworenen Worklife-Balance?

Es ist fast so etwas wie die Frage nach dem Sinn des Lebens und inzwischen so essentiell geworden, dass auch wir sie kurz ansprechen wollen: Wie kriegt man Freizeit und das eigene Leben mit einem Job vereint, ohne dass weder die eine noch die andere Seite leiden muss? Denn schon in der Ausbildung bei uns in Harsefeld kann es manchmal ganz schön stressig werden. Wer dachte, die Schule war schlimm: Nein, die Schule war ein Spaziergang… denn jetzt geht es erst richtig los. Aber keine Sorge – eine Ausbildung bei uns macht schließlich auch richtig Bock!

Das Smartphone: Freund oder Feind?

Dank diesem kleinen handlichen Teil bist Du immer und überall auf der Welt erreichbar. Mails von Kollegen in der Ausbildung, die gerade durchdrehen, obwohl Du eigentlich im Urlaub bist, Anrufe vom Chef, obwohl Du schon fast aus der Tür raus bist und natürlich die Sucht nach Klatsch und Tratsch auf facebook.

Für das Gehirn ist das eine enorme Anstrengung. Denn wir können gar nicht kontinuierlich arbeiten und 100% geben. Dass Du also mit Deinen Aufgaben nicht hinterher kommst und immer so unheimlich beschäftigt bist, kann manchmal auch einfach nur bedeuten, dass Du nicht mehr wirklich effektiv arbeitest.

Eine klare Linie

Es gibt eine klare Linie, die Du einhalten solltest, wenn Du die Verteilung von Arbeit, Ausbildung und Freizeit wirklich auf die Reihe bekommen willst. Mache also einen Cut und teile Deine Tageszeit ganz klar in Ausbildung und Freizeit ein. In der Zeit, in der Du Deine Ausbildung machst, versuche auch nur das zu machen und Dich nicht so schnell von den Verlockungen des Netzes hinreißen zu lassen. Umgekehrt gilt das Gleiche für Deine Zeit, in der Du nichts für Deine Ausbildung machst. Beides gleichzeitig geht leider nicht.

Die Konzentration sinkt.

Im Laufe eines Arbeitstages sinkt Deine Konzentration, egal wie besessen Du von dem Thema auch bist. Wenn Du wirklich voll im Flow bist und nichts lieber tun möchtest, als bis in alle Ewigkeit so zu arbeiten ist das natürlich wunderschön für Deinen Ausbilder vom Förster-Team. Früher oder später wird nur dein Kopf etwas meckern. Du musst dabei nicht einmal bemerken, dass Deine Konzentration abfällt und Du anfällig für Flüchtigkeitsfehler und dergleichen bist. Dabei ist es ein Irrtum, dass Du, wenn Du voll in deiner Arbeit aufgehst und dennoch eine Pause machst, hinterher nicht wieder ins Thema reinkommst. Tatsächlich ist es genau umgekehrt.

Arbeitest Du über Stunden “konzentriert” an einem Thema wirst Du – ohne dass Du es mitbekommst – anfällig für Ablenkungen. Dein Gehirn sucht quasi nach einem Ausweg aus dem ewigen Arbeiten. Heute führt das dann in den meisten Fällen zu einem “Nur-mal-kurz-bei-Facebook-reinschauen”. Und genau aus dem Grund steigt die Nutzung von Facebook auch am späten Vormittag, fällt nach dem Mittag wieder ab (wenn wir aufgetankt haben und wieder konzentriert arbeiten können), und steigt schließlich ab 15 Uhr wieder an. Was für ein Zufall…

Statt also schnell alle Aufgaben durchzuhetzen und dann möglichst schnell Feierabend machen zu können, solltest Du lieber nach jeder geschafften Aufgabe eine kleine Mini-Pause einlegen Dich ein wenig vom PC oder Smartphone weg bewegen und deinen Kopf mit neuer Energie auftanken. So verschwindet das Gefühl von Stress und Hektik auch ganz schnell wieder und Du kannst entspannter und besser arbeiten.

Generell gilt jedoch, das Du auf Deinen Kopf und Deine Aufmerksamkeit genauso achtgeben solltets wie auf Deine köperliche Gesundheit. Unser Team unterstützt Dich jedenfalls bei allen Themen rund um Deine Ausbildung in Harsefeld. Egal ob als Anlangenmechaniker SHK (m/w/d) oder Auzbi in einem anderen Unternehmensbereich bei der R.Förster Gmbh in Harsefeld.

Quelle/Textauszüge: prozubi

Qualität? Logisch – von Anfang an!

Jeder Handwerksbetrieb ist bestrebt, Qualität zu liefern. Und es gibt wohl auch keinen Handwerker, der nicht von sich behauptet, qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern. Das Problem: Der Begriff Qualität kann sehr subjektiv interpretiert werden. Was für die einen Spitzen-Qualität ist, ist für die anderen Durchschnitt. Der Unternehmer glaubt, er habe Qualität geliefert, während der Kunde der Auffassung ist, die Arbeit sei „normal“ aber auf gar keinen Fall gut oder besonders gut ausgeführt. Das bedeutet, wenn die Qualitätsvorstellungen vom Kunden und vom Betrieb nicht identisch sind, kommt es zu Problemen.

Damit genau das nicht geschieht vermitteln wir unseren Auszubildenden von Beginn an das Prinzip der bestmöglichen Leistung und einer überdurchschnittlichen professionellen und hochwertigen Arbeitsweise. Wir achten z.B. gemeinsam mit unserem Team auf fachgerecht ausgeführte Arbeiten und die bestmögliche Materialauswahl. Kundenfreundlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander gehören ebenso dazu – klare Sache.

Bei uns wird von Beginn der Ausbildung an auf Qualität, Wieterbildung und Wertschätzung geachtet und eben dieses auch vermittelt. Davon profitieren alle! Das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern und unsere Kunden.

So muss es sein 😉

Müssen Azubis an Feiertagen arbeiten?

Nicht nur Weihnachten steht kurz bevor, auch Neujahr lässt nicht mehr lange auf sich warten. Doch wie genau gestalten sich eigentlich Deine Arbeitszeiten während dieser Tage? Und musst Du bezüglich der Feiertage auf etwas Bestimmtes achten? Wir zeigen Dir, wie Du entspannt durch die Harsefelder und Stader Weihnachtszeit kommst und erfolgreich ins neue Jahr startest!

Arbeiten an Feiertagen – das musst Du wissen:

Grundsätzlich kannst Du erst einmal davon ausgehen, dass Du an Feiertagen nicht arbeiten musst. Bist Du noch minderjährig, so ist Dir das Arbeiten an eben jenen Tagen laut § 18 JArbSchG sogar gar nicht erlaubt. Andererseits gibt es jedoch (wie so oft) einige Ausnahmeregelungen, die Du gegebenenfalls zwischen Weihnachten und Neujahr beachten musst.

Wenn Du minderjährig bist?

An Feier-, Sams- und Sonntagen darfst Du nicht arbeiten. Für Dich gilt eine wöchentliche Begrenzung von 40 Stunden, die Du nur an 5 Tagen pro Woche abarbeiten darfst. Eine Ausnahme dieser Regelung kann zum Beispiel dann in Kraft treten, wenn Du für die geleistete Arbeit an einem Feiertag einen anderen Tag frei bekommst. Dieser muss allerdings entweder in derselben oder in der folgenden Woche liegen.

Nicht jeder Beruf lässt sich damit verbinden, am Samstag, Sonntag oder feiertags frei zu haben. Hat Dein Arbeitgeber gute Gründe, dass Du und Deine Kollegen auch an diesen Tagen arbeiten müssen, dann tritt eine Ausnahme in Kraft. Dies kann zum Beispiel in der Landwirtschaft, der Tierhaltung, im Verkehrswesen, in Reparaturwerkstätten oder im Krankenhaus der Fall sein. Kurzum: Im Regelfall wirst Du an den Feiertagen vermutlich frei haben, trotzdem kann es in einzelnen Branchen oder Betrieben Abweichungen geben, die auch für Dich gelten, selbst wenn Du minderjährig bist. Ganz wichtig: Du hast automatisch Anrecht auf einen ausgleichenden freien Tag, an dem KEINE Berufsschule stattfinden darf (denn das wäre keine Erholung).

Wenn Du volljährig bist!

Bist Du bereits volljährig, dann darfst Du wöchentlich 40 Stunden und an bis zu sechs Tagen beschäftigt werden. Tatsächlich kann die tägliche Arbeitszeit sogar auf zehn Stunden und 60 Stunden wöchentlich erhöht werden. Voraussetzung: Im Schnitt werden innerhalb von sechs Monaten nicht mehr als acht Stunden täglich gearbeitet. Anders als bei Minderjährigen ist der Samstag für Dich ein ganz normaler Arbeitstag. Sofern also nichts anderes im Tarif- oder Ausbildungsvertrag vermerkt ist, hast Du an dieser Stelle keine Begünstigungen. Auch hier greifen mitunter jedoch zahlreiche Ausnahmeregelungen. Die Sonn- und Feiertage sind für Dich genauso geregelt wie bei minderjährigen Auszubildenden. Arbeitest Du an einem Feiertag, so musst Du innerhalb der nächsten 8 Wochen einen anderen freien Tag als Ausgleich erhalten. Handelt es sich um einen Sonntag (ohne gleichzeitigen Feiertag), so hast Du Anspruch auf einen Ersatzruhetag innerhalb von zwei Wochen.

Als volljähriger Auszubildender wirst Du in vielen Fällen freie Feiertage haben, aber auch hier müssen einige Branchen und Betriebe leider aufgrund ihrer wichtigen Aufgaben Abstriche machen. Ob Du betroffen bist oder nicht, wirst Du von Deinem Betrieb erfahren. Im Zweifelsfall oder falls Du das Gefühl hast, nicht korrekt behandelt zu werden, frage am besten beim Betriebsrat oder einfach einem Ansprechpartner Deiner jeweiligen Kammer nach.

Arbeiten an Heiligabend und Silvester?

Für Heiligabend und Silvester gilt ein Beschäftigungsverbot ab 14 Uhr, sofern Du noch unter 18 Jahren bist – und das, obwohl es sich eigentlich um reguläre Werk- und dementsprechend Arbeitstage handelt. Darüber hinaus kann es außerdem sein, dass in Deinem Betrieb diesbezüglich genauere Regelungen vorherrschen, die für Dich noch günstiger ausfallen. Informiere Dich also am besten vorher, beispielsweise bei einem Kollegen, der schon länger im Unternehmen ist. Üblich ist es in vielen Betrieben ebenfalls, dass diese zum Jahreswechsel Betriebsferien machen – in dem Fall hat also die gesamte Belegschaft frei.

Denke aber auch bei diesen Tagen an die bereits erwähnten Ausnahmen, die an Heiligabend und Silvester dennoch greifen können.

Quelle: azubify

Bildquelle: AdobeStock